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14. Oktober 2018

Loben tut man seinen Hund

loben tut man seinen Hund

Ein wichtiger Aspekt modernen Leaderships ist es Mitarbeitern und Kollegen offene ehrliche Rückmeldung zu geben, unter Umständen sogar positive :-).

Anders formuliert, immer mehr “Führungskräfte” sind überzeugt, dass es eine gute Idee ist, die Truppe oder gar einzelne Kolleg*nnen auch mal explizit zu “loben”.

Dass “Lob” da eigentlich nur der halbe Weg ist und dass “Anerkennung” das Ziel sein sollte wird oft verkannt.

Die Bedeutung von “Augenhöhe”, dass kann ich nicht besser darstellen, als mit einer Geschichte bzw. folgendem Bild, dass sich hierzu bei mir eingebrannt hat.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich an der Fachhochschule Furtwangen im Führungsseminar von Prof. Martin Gläser saß. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass dieses zu den TOP 3 der interessantesten Veranstaltungen während meines gesamten Studiums gehört hat.

Auf die Frage von Prof. Gläser, was man denn tun könne, um die Motivation von Mitarbeitern und somit auch ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen, antwortete einer der Kommilitonen, man könne diese bei guten Leistungen doch “häufiger auch mal loben”.

Darauf antwortete Prof. Gläser nach einer kurzen Pause und mit einem verständnisvollen Lächeln

“Loben?!??
Loben tut man seinen Hund.”