grellgelb
  • Email
  • Facebook
  • Google
  • Twitter
  • Home
  • Blog
  • Über uns
  • Portfolio
  • Projekte
  • Kontakt
Search
Home» Themen » Augmented Reality » Wenn der Postmann zweimal … den Briefkasten nicht findet.

Wenn der Postmann zweimal … den Briefkasten nicht findet.

von hjalmar - 11. Mai 2011 - Augmented Reality, Usability, Web
1

AR ist ein neues kommendes Massenmedium, da stimme ich Marc Gardeya zu. Allerdings sehe ich eine Problematik im derzeit teilweise unsinnigen bzw. unzureichenden Einsatz dieser Technologie. Dies könnte viele Benutzer erst mal ein Weilchen verprellen, und dafür sorgen, den Einzug von AR zu bremsen.

briefkastenfinderEin konkretes Beispiel: Gestern war ich unterwegs in Stuttgart und wollte dabei kurzfristig einen althergebrachten Postbrief in einen Briefkasten befördern. Hierfür lud ich mir die Post mobil App auf mein Smartphone und gelangte in dieser auch schnell in den Teil der Anwendung, der mir beim Auffinden des nächsten Briefkastens behilflich sein sollte. Leider haben die Entwickler der App dort neben einer Listenansicht und einem „Miniradar“ keine Kartenansicht sondern eine AR Ansicht integriert. Hierbei zeigt sich die Schwäche des Mediums bei derart Navigationsanwendungen. Durch die Vielzahl an Zielen findet eine Überlagerung statt, die keine wirkliche Hilfe bei der Zielführung ist. Durch die Ungenauigkeit der Positionsortung schwimmen die Ziele auf dem begrenzten Smartphone-Display zudem schwammig hin und her, auch keine wirkliche Hilfe.
Eine echte Kartenansicht wäre hierfür die eindeutig bessere Anwendung gewesen. Benutzer mit derlei ersten AR-Erfahrungen werden diese daher zunächst berechtigterweise als unnütze Spielerei einstufen.

Ich stimme daher der Aussage von Marc „Wo ist-Anwendungen sind im Wesentlichen Wegweiser und nutzen die Möglichkeiten von Augmented Reality nur in Ansätzen, viele von ihnen ließen sich ähnlich gut auch auf einer einfachen Karte abbilden“ nicht nur zu, sondern würde sagen, sie sind eindeutig besser auf einer Karte darstellbar (wenn man jetzt mal von Alpengipfeln absieht ;-) ).

Auch der Aussage von Marc „Bilder, Audio, Video und dreidimensionale Inhalte schaffen im Ortskontext eine unmittelbare und eindringliche neue mediale Erfahrung“ möchte ich nicht nur beipflichten, sondern möchte Sie gerne um zwei Aspekte erweitern, Objektbezug und Präzision. Der vollständige Durchbruch für AR wird dann erfolgen, wenn solche „erweiterten“ Inhalte nahtlos und präzise in reale Objekte integriert werden können. AR ist DAS Nearfield Erlebnis und Interaktionsmedium der Zukunft.

One comment on “Wenn der Postmann zweimal … den Briefkasten nicht findet.”

  1. Project Glass – Die Zukunft im Blick | Tobias Scheible sagt:
    9. April 2012 um 23:10

    [...] Artikel angezeigt werden. Es gibt auch Anwendungen, die anzeigen, wie viel Meter der nächste  Briefkasten oder Bankautomat in Blickrichtung entfernt sind. Das Ganze funktioniert über die Lokalisierung per [...]

Kommentar hinterlassen Cancel reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Blog-Kategorien

  • Alle
  • Projekte
  • Themen
    • Augmented Reality
    • Design
    • Social Networks
    • Usability
    • Web
  • _Grelles und Gelbes
    • New Skizz On The Blog
      • Business
        • Social Media

Letzte Artikel im Blog

  • Wie sieht eigentlich ein Designerhirn aus?
  • LG HH oder „Muss nur noch kurz die Welt retten …“
  • Da freu`n wir uns aber!

Kontakt

Altinger Str. 24
71126 Gäufelden
  • +49 7032 959998
  • post@grellgelb.de
    • Facebook
(c) 2012 grellgelb
  • Impressum